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Dr. habil. Dieter Onken


Ein Histörchen darf sicher auch im Internet sein

Zu der Zeit, als Bürger der DDR noch frei in den Westen reisen konnten, habe ich auf einem Kongress einen Fachkollegen aus der DDR gefragt, ob er nicht einen Briefmarken-Sammler kennt, mit dem ich Briefmarken tauschen könnte. Er kannte einen, so dass ich dann viele Jahre alle Marken-Neuerscheinungen aus der Bundesrepublik Deutschland in die Deutsche Demokratische Republik schickte und von dort die Neuerscheinungen erhielt. Die Briefumschläge enthielten nur ein gefaltetes DIN A4-Blatt – ohne Text. Geschrieben wurde höchstens mal zu Weihnachten.

Ich wusste, dass mein Tauschpartner Chemiker ist, aber wir kannten uns nicht persönlich. Das änderte sich erst einige Monate vor der Wende. Meine Frau und ich fuhren anlässlich einer dienstlichen Reise in die DDR (unerlaubt) von der Autobahn ab, machten einen Umweg und trafen uns mit meinem Briefmarken-Tauschpartner im Foyer eines Hotels. Heute sind die Ehepaaare Onken und Ellmer befreundet und haben sich seit der Wende im Jahre 1989 mehrfach getroffen. Dr. habil. Dieter Onken (Jena) ist einer der Väter der Pille der DDR. In den Jahren 1992 und 2001 hat er auf Wunsch der Redaktion Beiträge in der Zeitschrift 'CLB Chemie in Labor und Biotechnik' veröffentlicht, die nun (ab Anfang Juli 2008) auf meine Bitte hin und mit Erlaubnis des derzeitgen CLB-Chefredakteurs, Rolf Kickuth, in chemutil gezeigt werden.

Reinhold Ellmer

zum Beitrag 'Wechselwirkungen von Arzneimitteln', Teil 1

zum Beitrag 'Wechselwirkungen von Arzneimitteln', Teil 2

zum Beitrag 'Steroide: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft', Teil 1

zum Beitrag 'Steroide: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft', Teil 2

zum Beitrag 'Steroide: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft', Teil 3